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KONTRAST
Grundrecht LEBENSFREUDE

Heute, am Aschermittwoch passt die Versendung meines Artikels sehr gut. Während meinen Fastenwochen habe ich mich sehr mit der Reduktion auf das Wesentliche auseinandergesetzt. Daraus ist dieser Text entstanden, mit dem ich Dich gerne inspirieren möchte.

Herzliche Grüße

Immer wieder bin ich aufgefordert den Inhalt meiner Arbeit und meines Wirkens zu beschreiben. Meine Arbeit mit den Menschen, die sich mir mit ihren Lebensthemen anvertrauen benenne ich überzeugt

Kontrast Programm
Grundrecht Lebensfreude

Beginnen möchte ich mit der Beschreibung meiner letzten eigenen Übungszeit in der Disziplin auf die Reduktion auf das Wesentliche.

Ich blicke zurück auf drei wertvolle Fastenwochen..
In den schwierigen Anfangstagen, war mein Körper und mein ganzes Ich herausgefordert mit den mannigfaltigen Entzugserscheinungen. Ich bin stolz, dass ich klar und standhaft geblieben bin.
Der freiwillige Entzug meiner Alltagssüchte wirkte wie eine Meditation.
Ab dem dritten Tag genoss ich die nüchterne Heimkehr zum Wesentlichen.
Meine Kraft, die klare Konzentration und die Lust auf Ordnung leitete mich durch meine Innenräume, meinen Geist und meine berufliche Ausrichtung.
Es hat so gut getan erneut aufzuräumen und zu klären.
Auszusortieren, was mir nicht mehr dient und mich belastet.
Und das auf allen Ebenen.
Körperlich,
im Kühl- und Kleiderschrank,
in meinem Terminkalender,
meinen Gewohnheiten und Verhaltensweisen,
meinen Gedanken, meinem Gefühlskörper,
meiner Seele und meinem Herzen.
Die Lust auf Selbstfürsorge, Liebe und Achtsamkeit prägt meinen Alltag.
Ich genieße meine Freude und meine Hingabe an die wundervollen Momente.
Genieße das Empfinden von Sattheit, wenn ich aus der göttlichen Quelle meine Wesensnahrung schöpfe.
Bin beseelt von dem Gefühl der Erfüllung und Sinnhaftigkeit.
Und die wichtigste Erkenntnis und Erfahrung dieser wertvollen Retreatzeit ist:

…. Weniger ist mehr …….

Unsere Sehnsucht nach einem erfüllten, liebevollen und glücklichen Leben in Würde fordert ein achtsames Verstehen und Mitgefühl, sowie einen radikalen, jedoch mit Liebe begleiteten Entzug unserer Süchte und das Ablegen unserer Rüstungen.

Die Liebe, die Weisheit und der innere Reichtum ist immer da.
Es braucht nur den Mut, Dein Sein und Dein Lebensglück aus Deinem inneren Gefängnis, genannt EGO freizulassen.
Die Entscheidung und den Schlüssel dazu hältst Du in Deiner Hand.

Meistens wollen wir im Außen irgendwo ankommen,
erhoffen wir uns Glück und Erfüllung im Erfolg, Tun und Haben.
Jedoch ist auf dieser Ebene das essenzielle Glück nicht zu finden.
Unser essenzieller Reichtum ist schon da.
Es ist unmöglich ihn zu erreichen, mit Anstrengung und Tun ihn zu ergründen.
Durch unsere Veräußerung laufen wir ständig davor weg.
Heimkommen und Ankommen braucht die Hinwendung nach Innen, ins scheinbare Nichts.
Das immerwährende offene Geheimnis spricht immer wieder zu uns…
Geh Heim zu deinem Ge-heim-nis, zu dem Geheimen in Dir, in die Leere, die Fülle ist.
Darin liegt das Finden… das Lebensglück… die Lebensfreude und die Liebe, unser tiefster Reichtum.
Das Einfachste erscheint uns meinst das Schwerste zu sein.
Diese Mystik ist mein Forschen…Wie gehe ich weise mit meinem Menschsein und meinem Göttlichsein um ,
mit den Bedingungen unserer menschlichen Natur, unserem Ego,
der Suche und der Sucht und wie finde ich Heim nach Hause.
Diese Reichtum des Wesentlichen ist Inhalt und Übung in meinen Seminaren und Trainings.

Auf diesem Weg begleite ich Frauen und Männer seit 30 Jahren. Ich freue mich sehr, wenn ich Dich auf Deinem Weg, mit meinen auf das Wesentliche für Körper…Herz und Seele angereicherten Kursinhalten oder der therapeutischen Einzelbegleitung, unterstützen kann.

Und nun mein Versuch zu umschreiben, auf was Du Dich einlässt,
wenn Du einen meiner Kurse oder die Einzelbegleitung wählst.

In der ersten Lebenshälfte ist es gut und richtig uns mit der Welt zu verwurzeln, wir müssen die Erfahrung machen uns mit der Materie auseinanderzusetzen, sie zu ergründen, daraus zu schöpfen, die grobstofflichen und materiellen Regeln der Welt mitzuspielen.
Wir erforschen die Bedingungen des Menschseins auf dieser Erde.
Wir müssen ein Ego entwickeln.
Das kleine Kind, das zu Beginn noch mit allem eins ist
und an allem neugierig interessiert ist macht sich die Welt zu eigen.
Es arrangiert sich mit dem, was Eltern, Lehrer und die Welt erwarten und erlebt eine immer tiefere Konzentrierung im Stofflichen . In der Schule z.B. reduziert es die zarte Offenheit zugunsten einer größeren Wissenstiefe auf Mathe, Deutsch  und Englisch… Wir zentrieren uns … Reduzieren im Grobstofflichen. Dann wählen wir aus 1000 Möglichkeiten einen Beruf aus, spezialisieren uns darin und mit unserem Spezialgebiet streben wir finanziellen Erfolg und Anerkennung an. Wir wollen jemand sein, eine Frau oder einen Mann beeindrucken. Ein Haus bauen, ein Kind zeugen und einen Baum pflanzen. Natürlich streben wir es an, sichtbaren und weltlich meßbaren Erfolg zu haben
und zu vieles und wertvolles zu besitzen.
In der ersten Lebenshälfte konzentriert sich unsere Aufmerksamkeit
in die äußere Welt und die äußere Karriere.
Wir hören von allen Seiten das Versprechen, dass Viel Haben auch viel Erfüllung bringt.

Und in der zweiten Lebenshälfte geht es darum die Lüge zu enttarnen, dass irgendetwas Äußeres erfüllt.
Es geht darum in die innere Welt einzutauchen und im Inneren zu finden,
wonach wir bis zur Mitte unseres Lebens im Außen suchen.

Die meisten Menschen halten immer noch hartnäckig an der calvinistischen Überzeugung fest:
Das Leben ist zum Arbeiten da, und ich muss mir mein Brot im Angesicht meines Schweißes verdienen.
Je mehr ich leiste und je mehr ich mich anstrenge, desto erfolgreicher werde und bin ich und das ist der Sinn des Lebens. Sie streben höher…besser…weiter an, in der Hoffnung nach Erfüllung und Lebensfreude.
Sie schöpfen im Weltlichen , nach dem Motto…  Haben Wollen ….Tun….= Sein
Leben wir nach diesem Wirkprinzip dann zahlen wir dafür einen hohen Preis.
Spätestens in der zweiten Lebenshälfte führt diese Illusion in die körperliche Erschöpfung,
den Burnout, die Sinnkrise, den Schwermut und die Depression.

Und das ist gut so… Unsere Seele sagt deutlich… Jetzt reicht es mir…
Hier ist das Ende der Sackgasse.
Ich habe mich hier nicht inkarniert um in der Trennung,
was Sünde bedeutet zu leben und in der Absonderung zu bleiben.
Ich will in meine Verbundenheit zurück… in meine essenzielle Freude und den wahren inneren Reichtum.
Ich will nach Hause, mitten in diesem Leben, ich will meine Göttlichkeit spüren, mitten in diesem Körper.

Wir haben es in dieser westlichen Welt geschafft, in der Statistik des gefühlten Glücks und der Lebensfreude weltweit gemeinsam mit Amerika am 3. letzten Platz anzukommen.
Wir haben noch nicht verstanden, dass Reichtum verpflichtet und nicht Freude macht.

Jedoch leben wir mittlerweile in einer neuen Zeit, in der es um Hingabe geht.
Wir sind aufgefordert eine Disziplin der Reduktion zu leben, um zu dem was wesentlich ist zurückzufinden, damit sich das Grundrecht auf Lebensfreude erfüllt.
Es geht darum aus dem Göttlichen Prinzip zu schöpfen…
Das bedeutet… Weniger ist mehr…Die Tasse muss leer sein, bevor sie sich füllen kann
und das bedeutet: Sein… Tun… Haben….
Jeder Weise, der die höhere Ordnung verstanden hat, durchbricht den Teufelskreislauf:
Mein Wille geschehe und ich bin mächtig,
wenn ich viel besitze und habe und jemand wichtiges bin.
Er lebt in der weisen Hingabe…
Dein Wille geschehe durch mich hinein in diese Welt.
Der Weise lebt nach dem Motto…
Weniger ist mehr und erschafft ein ganzes Universum nur durch sein Sein.
Der Weise und Lebensfrohe hat es geschafft von dem: Haben Wollen… Haben …Tun… Sein
in der Fülle von: Sein…Tun…Haben.. zu leben.

In meinen Kursen lehre ich ein revolutionäres Kontrastprogramm.
Es geht um einen inneren Wandel.
Ich lade ein zu einer tieferen Wirkebene.

Wenn wir mit unserem Leben, nicht zufrieden sind, versuchen wir immer wieder mit uns bekannten und uns vertrautem Möglichkeiten in eine gewünschte Veränderung zu kommen.
Nach dem Gesetz: Ursache…Wirkung…Wirklichkeit
müssen wir jedoch revolutionär ansetzen und einen Kontrast setzen.
Sichtbar machen, dass die Ursache der unerwünschten Wirklichkeit
verändert werden muss um etwas Neues zu erschaffen.

Das Grundrecht Lebensfreude fordert ein Kontrastprogramm.
Dieses hat 3 aufeinander aufbauende Schritte,
die in den Kursen zu erlernen sind und vertieft werden können, bis sie ganz verinnerlicht sind.

Kontrast bedeutet das Wesentliche sichtbar zu machen, die Illusionen, Irrtümer und Täuschungen deutlich aufzudecken und eindeutiger zu sein unseren klaren Weg der Liebe zu gehen.
Es braucht eine radikale Ehrlichkeit, damit wir wieder auf unserem Seelengrund landen.
Bedeutet: die Tasse leer zu machen… Die Ämter niederzulegen und weise zu scheitern… das Kartenhaus des falschen Selbst und der eingebildeten arroganten Ich-Kraft und unseren Machtmissbrauch damit niederzulegen. Wir sind spätestens in der Lebensmitte aufgefordert, uns in den wütenden und kraftvollen Geburtsprozeß hinzugeben, der uns nicht zurückhalten will in dem alten Leben, in dem sich unser Herzenswünsche und unser Seelensehnen nicht erfüllt hat, sondern sagt… Ich bringe Dich hier raus… Ich zeige Dir den Weg, auf dem sich das Grundrecht Lebensfreude erfüllt. Ich zeige Dir einen Weg, wie Du Deine tiefsten heiligen Wunden und Bindungsverletzungen heilen kannst, die Trennung überwinden kannst und Anbindung findest an die höchste Wirkebene der Göttlichkeit.

Wir spüren… So wie wir bisher gelebt haben, so geht es nicht weiter, und gleichzeitig haben wir Angst, die Sucht nach Tun und Machen und Mehr haben wollen und es so wollen wie mein Ich und mein Ego es will, nach Mehr und Anhäufung loszulassen. Wir haben Angst unterzugehen, wenn wir dem goldenen Kalb nicht mehr folgen, das uns Wachstum und Reichtum verspricht.
Und in Wirklichkeit gehen wir genau deshalb unter.
Alle großen Kulturen sind untergegangen, weil sie sich dem Wandel von Haben … Tun… Sein in Sein..Tun..Haben nicht ergeben haben.

Über die Jahrhunderte haben wir uns viele Freiräume geschaffen.Wir haben nach etwas gesucht, das uns entlastet aus dem täglichen permanenten Gefordertsein nach Nahrung beschaffen… die Wäsche mit der Hand waschen… das Feld bestellen und überleben.
Wir wollten Zeit haben um zu sein, Freiräume haben um zu leben.
Diese Aufgaben sind von uns abgefallen.
Der traurige Witz jedoch ist, wir haben es geschafft jetzt noch weniger Zeit für uns zu haben als damals.
Auf dem Feld, in den immerwiederkehrenden Tätigkeiten fanden wir noch Muße, hinter dem Pferd herzulaufen hatte noch etwas meditatives.
Wir haben das, was uns noch zu uns selbst gebracht hat verloren und die freie Zeit ist mit zu viel gefüllt, mit Reizüberflutung und immer mehr leisten müssen in weniger Zeit und der erworbene Reichtum hat uns an den 3.letzten Platz für Glück verbannt.

Und nun wird es spannend… In keinem weisen Buch steht… Reichtum macht glücklich.
Nein … Wir machen die ernüchternde Erfahrung: Reichtum verpflichtet.

Alles, was wir uns erschaffen haben und in unserm Leben um uns haben… unser Auto…unser Haus… unsere vielen Bücher… Facebook…jeder Pullover… jedes Geschenk…jedes Paar Schuhe… jeder Geldschein…
ruft… Du hast mich in die Welt gebracht, ich will beseelt werden… ruft jeden Tag nach unserer Aufmerksamkeit… Sieh mich…kümmere Dich um mich…
gib mir Deine Energie… Wir zerstreuen uns, wir sind ein Stück die Vase in der dunklen Ecke des Schranks,
die alten Klamotten, die uns nicht mehr passen, der abgestellten und vollgepackten Kartons im Keller,
die Geldscheine auf dem Konto.
Uns ist zunächst nicht klar, dass genau das Viele, dass wir um uns herum anhäufen, unser gedachter Reichtum, uns permanent Energie raubt und wir hängen fest in dem Irrglauben, das wir das alles brauchen.
Wir sind gefesselt an die Existenzangst, wir haben Angst davor die Dinge zu verlieren, die uns schon viel zu  lange nicht gut tun.
Was für eine Falle… dieser Wahnsinn.
Jedes Zimmer, das nicht bewohnt ist, jedes Kleidungsstück, das nicht getragen wird … alles zieht Energie,
Aufmerksamkeit und Lebens-kraft und Lust.
Wir leben nicht mehr unser Leben, wir werden gelebt von dem was uns aussaugt.
Von vielen Menschen, die den Mut haben zur Reduktion und radikal das Zuviel und Nichtgebrauchte  verschenken oder abgeben hören wir, dass ihre Kraft und Freude von alleine zurückkehrt.
Die Tasse ist wieder leer. Um mich herum ist wieder mein Wesen, das Wesentliche, meine Schwingung…
Die geschenkte Vase, die ich nie nutze, oben im Schrank, beschwert mich nicht mehr , die fremde Energie von den Dingen von anderen hat keinen Zugriff mehr auf mich.

Eine wiedergewonnene Freiheit und Leichtigkeit, Der Raum ist geschaffen für Neues, ich kann wieder atmen und sein. Kreativität… die immer aus der Leerheit der Entspannung entsteht, erblüht.

Mit dem Mut, die Disziplin der Reduktion zu leben, uns auf das Lebendige und für uns Stimmige einzulassen werden wir wieder durchflutet von Energie, kehrt die Lebensfreude zurück.
Wir stehen morgens wieder gerne auf und freuen uns auf einen neuen Tag unseres kostbaren Lebens.
Wir sind wieder die Präsenz der Liebe und Fülle..
Es ist wieder Raum geschaffen für uns selbst.

Das Klären im Außen und der materiell sichtbaren Welt werden wir auch im Innen anwenden.
Im nächsten Schritt werden die Glaubenssätze und Gewohnheiten sowie die Gefühle und Gedanken
die 4 G mit der gleichen Disziplin der Reduktion bewußt beleuchten,
achtsam, klar und liebevoll anschauen und reduzieren.
Das Leid und die Angst auf dieser Ebene wird mitfühlend befreit.
Alle Glaubenssätze, Gewohnheiten, Gefühle und Gedanken, die nicht aus unserem Selbst geboren sind und uns gut tun, wollen beseelt werden, fordern Aufmerksamkeit und laugen aus.
Die Schwingungen, die nicht zu uns gehören, die uns Energie abziehen wollen losgelassen werden.
Wenn wir uns von Gefühlen und Gedanken leiten lassen, vor allem wenn es nicht die eigenen sind,
dann werden wir fehlgeleitet in innere Wüsten.
Dann zwängen uns diese Gedanken, Glaubenssätze, Gewohnheiten und Gefühle wie ein Korsett ein, wir können kaum noch frei atmen und trauen uns nicht, neue und mutige Schritte zu gehen, in der Angst, es könnte uns etwas passieren. Wir vermeiden das Leben aktiv, gehen in Widerstand und verleugnen unsere wahren Impulse und ehrlichen Bauchgefühle. Damit verspielen wir unser Grundrecht auf Lebensfreude.
Wir verspielen es, weil wir erst gar nicht mitspielen.
Und so lernen die Kursteilnehmer und meine Klienten alle 4G auszuklären, bis sie das Wesentliche erkennen und die Impulse der Seele wieder wahrhaftig und frei gelebt sind.
Ein Yogi sitzt am Ende mit einem Lendenschurz auf dem Stein, lächelt und ist glückselig.
Auch Jesus hat aus seinem inneren Reichtum Wunder erschaffen und hat ehrenamtlich aus der Schwingungsebene des Seins und der Göttlichkeit geschöpft, aus der Ebene, für die er hergekommen ist.
Mein Palast ist in mir und ich habe den Kopf über den Wolken waren einige seiner Aussagen der gelebten Wahrheit. Einer seiner weisen Aussagen berührt immer wieder:
Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als ein „ Reicher“ ins Himmelreich.

Die Menschen, die sich auf diese Kontrast Methode einlassen,
lernen wie sie das Grundrecht auf Lebensfreude in Anspruch nehmen.
Vor allem sind sie erstaunt darüber, das es so einfach geht, wenn man die Schritte kennt.

Den nächsten Weg Wunder zu erschaffen erkläre ich am liebsten mit folgendem Sinnbild.

Wenn Mann oder Frau nach Öl bohren will, dann gibt es zwei Möglichkeiten.
Die meisten tragen großflächig Land ab, suchen hier und da, legen sich nicht fest, bleiben an der Oberfläche, sie beschäftigen sich mit allem Möglichen und dann sind sie ganz erschöpft und sagen… Ich habe kein Öl gefunden.
Es gibt nur ein paar ganz wenige, die lassen sich von innen leiten, wählen einen einzigen Ort aus und bohren dann sehr tief.
Unsere Seelen sagen gerne: wenn ihr ein kleines a schreiben könnt, ist b und c nicht mehr schwer.
Aber wählt bewußt ein kleines a, überfordert euch nicht.
Die höhere Ordnung, der die Gesetze auf der Erde folgen,
läßt sich am leichtesten erkennen, wenn ich eine einzige Sache ganz tief ergründe.
Die Seele ist eine weise Wissenschaftlerin und eine mutige Forscherin der Wahrheit.
Sie fordert niemanden auf, möglichst viel im Leben zu machen und sich zu überfordern,
nein…sie sagt immerwährend: mach eins, das aber richtig.
Der Mut in die Tiefe zu gehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren wird belohnt.
Wenn man bereit ist tief zu bohren, dann schiebt unsere Seele das Öl dorthin, wo Mann oder Frau bohrt.
Jeder hier auf der Erde hat das Recht sein eigenes Öl zu finden.
Hat ein Grundrecht auf Lebensfreude.
Es ist egal wo wir bohren, wichtig ist, das wir bohren.
Das wir bereit sind die Disziplin der Reduktion zu leben.
Es ist wichtig, ein einzelnes Thema, eins, das Dich herausfordert,
auszuwählen und dieses tief zu erforschen.
Desto schneller kommen wir in die höhere Ordnung zurück.
Wenn ein Schüler in der alten Zeit zum Meister kam, gab er ihm eine Übung.
Er hält den Schüler nicht mit vielen Übungen im Mittelmaß.  Er läßt ihn mit einer Übung zum Meister werden.
Und so bohren wir an einer Stelle so lange nach Öl, bis die Seele sagt, es ist Zeit das Öl hinzuschieben.
Wenn wir das Öl gefunden haben, dann ist unser Reichtum grenzenlos.
Und es geschieht das was in der Bibel steht:
Es geschehe Dir nach Deinem inneren Reichtum.

Oder… Am Ende des Lebens gibt es nur noch ein Hemd.
das letzte Hemd hier auf Erden hat nämlich keine Taschen für das grobstoffliche,
allen materiellen und grobstofflichen Reichtum, alles was wir glauben zu besitzen, müssen wir zurücklassen.
Das letzte Hemd hat keine Taschen. Wir können nur die gelebte Liebe und die Fülle unseres Seins, unsere Erleuchtung im Heiligsten Herzensraum mitnehmen,
was wir beim Schöpfen im feinstofflichen und göttlichen Reichtum erkennen und wiedergefunden haben.
Dafür sind wir hergekommen, dass wir in der zweiten Lebenshälfte ernten und mit
leeren Taschen, lebensfroh und voller Liebe glückselig nach Hause zurückkehren.

Mit dieser Reduktion auf allen drei Wirkebenen ist es leicht, in das neue Zeitalter zu gehen.
Wenn wir bereit sind, zugunsten einer Weisheitstiefe und der Reduzierung auf das Wesentliche auf viele Veräußerungen und belastende Dinge zu verzichten, dann erfüllt sich die Sehnsucht nach wirklichen Reichtum, dann findet unsere Lebensfreude Erlösung.

Wenn die Tasse leer ist nehmen wir wahr, Schöpfer unserer Realität zu sein.
Das heißt… Durch unser Bohren ist das Öl erst entstanden…
Ist es nicht großartig…
Dieses Winkprinzip: Sein… tun…Haben.
Schöpfen ist ein göttlichen Akt…
Dazu gibt es keine Alternative…

Menschen, die nicht bereit sind, sich dieser weisen Führung hinzugeben, werden ihr Leben erschöpfend leben und am Ende enttäuscht feststellen,dass sie immer am Rad gedreht haben, aber leider am falschen. Welch eine Enttäuschung und Ernüchterung, wenn wir merken, dass der aus dem Haben Wollen und der Anstrengung erworbene Reichtum nicht erfüllt.
Wenn wir in der zweiten Lebenshälfte nicht aus der Ebene der materiellen Welt in die göttliche Schöpfung wechseln, dann erschöpfen wir uns, verlieren uns, merken wir, dass im Film, in dem wir sitzen,
der Abspann läuft. Die körperliche Kraft nimmt ab, das was immer funktioniert hat, greift nicht mehr. Viele versuchen über eine große Anstrengung das wohl vertraute aufrechtzuerhalten, dies kostet jedoch immer mehr Kraft und führt ins Burn Out.
Das kennen die meisten von uns.
Keiner, der wirklich gerne im Leben sein möchte und glücklich sein möchte,
hat eine Alternative zu dieser Rückkehr ins Wesentliche .

Wirklichen Reichtum und Lebensfreude… Den Zustand der Liebe… Inneren Frieden…Die Wunder…
können wir nur aus der göttlichen und geistigen Quelle schöpfen.

Ich freue mich sehr in diesem Sinne
einen klaren Kontrast zu setzen und weise Schritte der Liebe zu gehen in meinem Leben und in dem Zusammensein mit den Menschen, die in meinen Seminaren und dem Jahrestraining mit dabei sind oder in den Einzelstunden Erinnerung und Unterstützung wählen…

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit.